LEITBILD - ÜBER UNS

Der Verein wurde 2002 als Interessenverband für professionelle Coaches gegründet. Alle Mitglieder haben eine berufsspezifische qualifizierte Ausbildung durchlaufen und erkennen als Selbstverpflichtung eine kontinuierliche Weiterbildung innerhalb ihres Tätigkeitsfeldes an. Sie verpflichten sich zu wissenschaftlicher Redlichkeit, zu wertschätzender Haltung, Schweigepflicht gegenüber Dritten und fairem Umgang mit geistigen Eigentum. Seit 2002 ist die Gesellschaft beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingetragen und seit 2004 als gemeinnützig anerkannt.

Zweck des Vereins ist die Förderung der beruflichen Bildung und Weiterbildung auf dem Gebiet des Coachings. Darüber hinaus fördert der Verein die Präsenz von Coachingelementen im Führungshandeln von Profit und Non-Profit Organisationen. Die DGfC trägt dazu bei, Coaching als Beratungskonzept in seinen unterschiedlichen Facetten und Ausprägungen bekannt zu machen, zu sichern und weiter zu entwickeln. Dabei ist der Austausch mit anderen Coachingverbänden eine Arbeitsgrundlage.

Wir begegnen unseren KlientInnen und Mitgliedern respektvoll und wertschätzend. Information, Kommunikation und Transparenz in der Klienten- und der Vereinsarbeit sind für uns darum eine Selbstverständlichkeit. Die DGfC wahrt die Authentizität ihrer Mitglieder, fördert die Vernetzung untereinander und sichert die Rückkoppelung von Vereinsarbeit und Alltagsgeschäft unter Berücksichtigung ethischer Grundsätze.

Wir schaffen Lern- und Erfahrungsräume, in denen Menschen befähigt werden, ihr Konzept der Selbstwirksamkeit zu erweitern.

Mitgliederzahl: 211 (Stand Juli 2010)

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Die DGfC ist seit 2008 Mitglied im Roundtable Coaching (RTC)

Selbstverständnis des Roundtable Coaching
• Ein „Ort“, um Themen zu identifizieren (fachlich, berufspolitisch oder marktbezogen)
• gemeinsame Stellungnahmen oder Aktivitäten
• Orientierungshilfen zum Thema Coaching bieten
• Bemühungen um Professionalisierung unterstützen
• Geteiltes Verständnis von Coaching herstellen
• Aussagen über Qualitätsanforderungen erarbeiten
• Förderung und Unterstützung von Projekten Dritter (z.B. der Forschung)

Für die entstehende Coachingprofession glauben wir, dass jeder Coach,der bezahltes Coaching für Individuen oder Organisationen anbietet, einer Organisation zur Vertretung der Profession (Verband) angehören sollte, die ihre/seine Anliegen vertritt
• einen Verhaltenskatalog („code of governing ethics“) und anerkannte Standards der Profession beachten muss
• stetig in die eigene Entwicklung investieren muss, um die persönliche Qualifikation zu erhalten bzw. weiter zu entwickeln und damit für eine Qualitätssicherung zu sorgen hat
• verpflichtet ist, für die Entwicklung und Wahrung einer guten Reputation für die entstehende Profession zu sorgen.

DGfB-Logo

Die DGfC ist seit 2006 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB)
Die Deutsche Gesellschaft für Beratung / German Association for Counseling e.V. (DGfB) hat sich als Dachorganisation von heute 31 Verbänden zur Aufgabe gemacht, der Fachöffentlichkeit, der Politik und dem Verbraucher einen Orientierungsrahmen für die Qualität von Beratungsleistungen zu bieten.
Dies bedeutet im Besonderen:

• Aufstellung und Weiterentwicklung eines gemeinsamen Beratungsverständnisses
• Förderung und Koordination von Forschung, Theorie- und Praxisentwicklung sowie von Weiterbildung
• Vertretung und Verbreitung von Beratung/Counseling in nationalen und internationalen Feldern und Zusammenarbeit mit Organisationen ähnlicher Zielsetzung
• Förderung von Interdisziplinarität
• Förderung der Reflexion und Entwicklung von Rahmenstandards
• Reflexion und Entwicklung von Qualitätssicherung

Ethischen Grundsätze der DGfB:
Beratung ist bestimmt von Achtung und Wertschätzung. Beratung unterstützt Menschen dabei, Antworten auf ihre Fragen zu finden, für Konflikte und Probleme die eigenen Lösungen zu entwickeln oder auch die Fähigkeit zu erlernen, mit Schwierigkeiten zu leben.
Beratung erfolgt auf der Basis einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Ratsuchende werden entsprechend fachlicher Standards und ohne Voreingenommenheiten oder Vorurteile dabei unterstützt, ihren eigenen Weg zu gehen.
Beratung steht Ratsuchenden unabhängig von ihrer weltanschaulichen, politischen oder religiösen Überzeugung, ihrem Alter und Geschlecht, ihrer sexuellen Identität oder ihrem kulturellem Hintergrund offen.
Beratung erfolgt im Respekt vor der Eigenverantwortlichkeit der Ratsuchenden. Sie ist zugleich dem Wohl der Ratsuchenden als auch dem Wohl anderer Menschen im sozialen Kontext verpflichtet. Das bezieht auch diejenigen mit ein, die ihre Interessen noch nicht oder nicht mehr selbst zu verstehen geben können.
Beratung basiert auf Vertraulichkeit und unterliegt der Schweigepflicht.
Beratung schließt private Kontakte zwischen Ratsuchenden und Berater bzw. Beraterin aus.