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Artikel

MEDIADATEN

für Veranstaltungen und Termine

Mitglieder der DGfC können durch das Redaktionsteam der Geschäftsstelle eigene Veranstaltungen oder Artikel zu coachingrelevanten Themen auf der Website veröffentlichen lassen.

Die eingereichten Unterlagen müssen den Vorgaben der Mediadaten entsprechen, um eine zügige Bearbeitung zu gewährleisten. mehr »

Infomaterial

Werbung in gemeinsamer Sache

Über die Geschäftsstelle können DGfC-Flyer bestellt werden. Sie können die bereitgestellten Flyer gern auch auf digitalem Wege verteilen. mehr »

Leseproben

Auszüge aus den Veröffentlichungen der DGfC

Jährlich veröffentlicht die DGfC die Zusammenfassungen ihrer Fachtagungen. Die Broschüren können über die Geschäftsstelle oder über den gut sortierten Buchhandel bestellt werden.

Hier finden Sie einige Leseproben. mehr »

Bild des Monats November

Mit freundlicher Genehmigung von Beate Guttke

Zeit für Veränderung

Märchen und Systemisches Coaching

02.02.2017 14:30 Uhr - 04.02.2017 17:00 Uhr

„Volksmärchen sind wunderbare Geschichten, die in einprägsamen Bildern und Symbolen von ganz grundsätzlichen menschlichen Erfahrungen erzählen, von unseren Ängsten und Träumen, von Liebe und Tod, von Hass und Freundschaft, von Wünschen und Sehnsüchten“, heißt es auf der Internetseite der Europäischen Märchengesellschaft e.V., deren Präsident Dr. Heinrich Dickerhoff bis 2012 war. „Von der Auseinandersetzung mit den Märchen und ihren Bildern können Impulse zur Auseinandersetzung mit grundsätzlichen Lebensfragen ausgehen“; und so vermögen Märchen auch im Coaching neue Sichtweisen auf Probleme zu geben und hilfreiche Anstöße für deren Lösung zu eröffnen.

In der Weiterbildung bringen Dr. Heinrich Dickerhoff und Peter-Paul König Märchenarbeit und Systemisches Coaching ins Gespräch – und entwickeln mit den Teilnehmenden hilfreiche Ansätze und Instrumente für deren Coaching- und Beratungspraxis.

Leitung: Dr. Heinrich Dickerhoff (Märchenerzähler, Pädagogischer Direktor der Akademie Stapelfeld),
Peter-Paul König (Systemischer Berater, Mastercoach DGfC , Supervisor DGSv)

20 Ustd. € 250

Fortbildung/Coachingupdate • Ort: asb - arbeitskreis für soziale bildung und beratung e.V., An der Germania Brauerei 1, 48159 Münster mehr »

FORMULARE

für die Abrechnung von Reise- und Bewirtungskosten

Um die Abrechnung unter steuerrechtlichen Gesichtspunkten (Erhalt der Gemeinnützigkeit des Vereins) übersichtlich und gleichzeitig einfach zu gestalten, hat der Vorstand folgende Regelungen beschlossen:

Reise- und Bewirtungskosten, die im Rahmen von satzungsmäßen Gremienaktivitäten der DGfC anfallen, können auf Antrag erstattet werden. Voraussetzung ist die dauerhafte Berufung in ein Amt durch die Mitgliederversammlung oder eine dokumentierte Beauftragung durch den Vorstand. Für die Kostenerstattung von Bewirtungs- und Raumkosten bei Veranstaltungen der Regionalgruppen gilt der durch die Mitgliederversammlung beschlossene jährliche Budgetrahmen von 300,- €.

Zur Vereinfachung und Dokumentation der steuerrechtlich erforderlichen Angaben stellen wir beiliegend zwei Formulare mit der Bitte bereit, diese ab sofort zur Abrechnung zu nutzen: 1. Reisekostenabrechnung, 2. Abrechnung von Bewirtungskosten

zu 1.: Als Reisekosten gelten Fahrtkosten einschl. Nebenkosten, z. B. Parkplatzgebühren. Bei auswärtiger Unterbringung können nur die reinen Übernachtungskosten abgerechnet werden. Frühstück und andere Mahlzeiten zählen nicht dazu.

zu 2: Bei Bewirtungen muss neben der Person, welche die Bewirtung vornimmt, mindestens eine zweite bewirtet werden. Zur abrechnungsfähigen Raummiete gehören auch evtl. gezahlte Pauschalen für Reinigung u. ä.

Es gibt zwei Möglichkeiten zur Abrechnung:

a) Ein Freiberufler / Unternehmer mit eigener Steuernummer stellt der DGfC eine Rechnung. In diesem Fall verbleiben die Originalbelege beim Rechnungssteller. Auf der Rechnung benötigen wir aber alle Angaben, die auch auf dem bereitgestellten Formular angeführt sind.

b) Eine Privatperson beantragt eine Kostenerstattung: In diesem Fall benötigen wir unbedingt die Originalbelege. D. h. hier müssen die Belege immer mit der Post zugesandt werden.

Leider geht es im deutschen Steuerrecht nicht ganz einfach zu. Wir wollen uns dem aber stellen, um die für die DGfC wertvolle Gemeinnützigkeit zu sichern. Wir hoffen, hiermit eine für alle praktikable Lösung gefunden zu haben. Verbesserungsvorschläge sind willkommen. mehr »

Personalmanagement in Familienunternehmen.Fachkräfte finden, halten, fördern

von Robert Kebbekus und Dana Haralambie

V & R, Göttingen 2014
284 S. mit 23 Abb. und 7 Tabellen sowie Downloadmaterial
ISBN 978-3-525-40367-9


Worum geht es?
Um erfolgreiches und menschengerechtes Personalmanagement und den Beratungsalltag an der Schnittstelle zwischen Personalmanagement, Organisationsentwicklung und Coaching – ein Praxisbuch für Familienunternehmen, Ihre Berater und Coaches

Rezension
Eine ausführliche Rezension von Peter Schröder finden Sie auf Socialnet:

www.socialnet.de/rezensionen/17779.php mehr »

Abschluss in Düsseldorf

Im Mai 2018 schlossen die 12 Teilnehmenden des Zertifikatskurses „Systemischer Coach (DGfC)“ ihre 1,5-jährige Weiterbildung ab, die die Referentinnen Dana Haralambie und Kathrin Boßmann in Zusammenarbeit mit der ASG (Arbeitsgemeinschaft Sozialpädagogik und Gesellschaftsbildung e.V.) in Düsseldorf durchgeführt haben. Als Vertreterin der ASG war am Abschlusstag die Leiterin der Familienbildungsstätte Petra Budde anwesend.
Willkommen, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Bild des Monats September 2014

Mit freundlicher Genehmigung von Boris Pohlen.

Das Scharlatanerieproblem

Coaching zwischen Qualitätproblemen und Professionalitäsbemühungen

Über Coaching wird in jüngerer Zeit viel geschrieben und diskutiert. Coaching hat sich als Sammelbezeichnung für ein manchmal noch näher zu beschreibendes Beratungsangebot auf dem Markt Gehör verschafft. Unterschiedliche Akteure setzen sich für Qualität sichernde Maßnahmen und
Professionalisierung ein.
Im Rahmen der Initiativen der DGSv, Coaching als eine Beratungsleistung zu beschreiben, die in enger Verbindung zur Profession Supervision steht, erhält die vorliegende wissenschaftliche Studie von Stefan Kühl einen besonderen Stellenwert. Durch die Auswertung von 26 Tiefeninterviews mit Vertreter/innen
aus Organisationen und Unternehmen trägt sie dazu bei, Coaching aus einer soziologischen Aussensicht zu betrachten, die zunächst nicht in der Gefahr steht, Interessen von Teilnehmer/innen auf dem Beratungsmarkt zu bedienen.
Coaching wird in dieser Studie weder über- noch unterbewertet. Coaching wird als Reflex auf eine veränderte Realität der Ratsuchenden und der Berater/innen verstanden und kritisch untersucht. Dabei stehen Fragen der Berater/innen-Rolle, der Qualität, der Ethik, der Professionsbildung und des Verhältnisses zwischen Beratung und Organisation im Vordergrund des Interesses.
Stefan Kühl hat sich durch zahlreiche Veröffentlichungen als Professions- und Organisationssoziologe einen Namen machen können. Sein Interesse ist es, einen Beitrag zu einem lebendigen Diskurs zu leisten, der Fortsetzung, Ergänzung, Korrektur und Kritik hervorrufen will und soll. Festschreibungen
und Bewertungen aufzustellen, ist nicht beabsichtigt.
Es gibt einen großen Anwendungsbereich von Coaching, der mit demjenigen der Supervision vergleichbar, wenn nicht weitgehend deckungsgleich ist: Coaching als prozessorientierte und personenbezogene Beratung und als Baustein von Personal- und Organisationsentwicklung. Bezogen auf Ausbildungs- oder Handlungskonzepte ist ein substanzieller Unterschied zwischen Supervision und Coaching auf der Grundlage heutiger Erkenntnis nicht mehr festzustellen. Beratungsanbieter/innen von personenbezogener beruflicher Beratung im Organisationskontext stehen unter Druck und ringen mit unterschiedlichen Angeboten um die sich verändernde Nachfrage, die zudem in manchen Branchen durch einen erheblichen Kostendruck bei gleichzeitiger Notwendigkeit zur IInanspruchnahme von Beratung gekennzeichnet ist.

Diese Studie hat die Ziele,
• eine Überblick über den Einsatz von Coaching in verschiedenen Organisationstypen (Unternehmen, Verwaltungen, Sozialeinrichtungen …) zu geben,
• Ermittlung von Anforderungen an und Auswahlkriterien für Coaches
eine Klärung möglicher Unterschiede zwischen den Beratungsformen Supervision und Coaching zu erreichen
• die Beschreibung von Entwicklungsnotwendigkeiten, die die weiterhin qualifizierte Inanspruchnahme von Supervision und Coaching zu ermöglichen. mehr »

Europäische Akademie EAG

Integratives Coaching

Die Europäische Akademie EAG ist institutionelles Mitglied der DGfC. Sie bildet im Integrativem Coaching (und u.a. Integrativer Supervision) aus. Dies ist eine praxiserprobte Beratungsmethode zu vielfältigen Themen des Berufslebens.
Sie unterstützt Führungskräfte und Fachkräfte in Profit und Nonprofit- Unternehmen bei der Bewältigung komplexer Arbeitsrealitäten. Dabei baut sie auf dem Fundament des Integrativen Verfahrens auf, das seit Mitte der 60er Jahre von Prof. Dr. mult. Hilarion Petzold und MitarbeiterInnen entwickelt wurde. Diese Basis ermöglicht die Integration vielfältiger methodischer Ansätze und verbindet Praxis, Performanz-Orientierung, avancierte Theorienbildung und Forschung. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal im Coaching-Feld. Es orientiert sich an einem eigenen Modell der Integration und erlaubt dadurch stets eine gute Begründbarkeit für den Einsatz vielfältiger praktischer Interventionsformen, die der Integrative Ansatz zur Verfügung stellt. mehr »

Führung braucht Coaching

Eine Orientierungshilfe von Michael Pohl und Michael Wunder

Im März 2013 erschien die dritte Auflage des Praxishandbuches im Verlag Windmühle (ISBN-10: 3864510074 / ISBN-13: 978-3864510076).

Im Klappentext heißt es:

"Führungskräfte stehen unter Spannung. Sie müssen immer häufiger Entscheidungen auf ungesicherter Grundlage fällen. Sie sollen motivieren und kommunizieren, erhalten dabei aber oft selbst nicht genug Feedback. Ein Element von Führungskompetenz ist die Fähigkeit, sich aktiv Unterstützung zu organisieren. Wer führt, braucht Coaching. Sich einen professionellen vertraulichen Gesprächspartner und ehrlichen Feedback-Geber zu leisten, gilt nicht mehr als Eingeständnis von Schwäche, sondern als Zeichen der Stärke. Es zeigt, dass man an sich arbeitet. Ein Coach hält den Spiegel vor, hilft dabei, sich weiterzuentwickeln und zeigt Handlungsoptionen auf.

Das Buch analysiert die anspruchsvollen Anforderungen an Führung und erläutert generelle Vorgehensweisen von Coaching. Die Autoren vermitteln konkrete Fallbeispiele, Impulsfragen und Tipps, die sich in der Praxis bewährt haben. Dieses Arbeitsheft richtet sich an Führungskräfte und Funktionsträger, Lehrende und Lernende, sowie praktizierende Coaches. Die dritte Auflage wurde gründlich aktualisiert." mehr »

Bild des Monats Juli

Mit freundlicher Genehmigung von Boris Pohlen

Schlösser

Treffen der DGfC Regionalgruppe Süd-West

Das nächste Treffens der DGfC Regionalgruppe Süd-West wird am Donnerstag, 31.01.2013 im Seminarhotel Kurhaus Trifels in
76855 Annweiler, Kurhausstraße 25 stattfinden.

Für die thematische Vorbereitung hat sich Dr. Thomas Eisinger zur Verfügung gestellt. Es soll ganztags um die Arbeit mit Persönlichkeitsprofilen gehen. mehr »

Bild des Monats August

Mit freundlicher Genehmigung von Boris Pohlen

Akademie Remscheid

Umfangreiches Weiterbildungsangebot

Die Akademie Remscheid ist Institutionelles Mitglieder der DGfC. Aus der Zusammenarbeit ergeben sich wertvolle Impulse für die Entwicklung des Coaching.

Im Fachbereich Sozialpsychologie & Beratung bietet die Akademie Einzelkurse, Fortbildungen und Qualifizierungen zu folgenden Themen an: Systemische Beratung, Teamentwicklung/ Teamberatung, Organisationsentwicklung, Coaching, kreative Methoden, Bewegungstherapie, Leitung, Professionsentwicklung, Hilfeplanung.

Unter dem angegeben Weblink können Sie weitere Informationen zur Akademie Remscheid erhalten. mehr »

Die nächsten Sitzungen des Zertifizierungsausschusses

Der Zertifizierungsausschuss hat seine nächsten Sitzungen am
4. Juli.18
in Bielefeld.

"Business-Coaching" oder: Rettet den Nimbus!

von Peter Schröder

Geht es um den Nimbus oder um Professionalität, wenn von "Business-Coaching" die Rede ist? Was unterscheidet Business-Coaching vom Coaching in sozialen Handlungsfeldern? Sind Grenzmarkierungen hilfreich oder verstellen sie den Blick auf die Möglichkeiten? Welche Perspektiven, welche Kooperationen braucht die Qualitätsentwicklung im Coaching? Diesen und anderne FRagen geht Peter Schröder, 1.Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Coaching, im folgenden Artikel nach.

Der Artikel gibt die Meinung des Verfassers wieder, nicht die des Verbandes, und lädt gerade deshalb zu Kommentaren und Diskussionen ein! mehr »

Regionalgruppe Sachsen

Einige Informationen zur Arbeit

Die Regionalgruppe Sachsen ist ein Netzwerk für Coaches der DGfC in Sachsen. Sie ist aufgeschlossen für Kontakte mit anderen
regionalen Beratungsverbänden.

Die Regionalgruppe bietet die Möglichkeit für:
• fachlichen Austausch
• kollegiales Coaching
• Lehrcoaching füpr Auszubildende
• Fort- und Weiterbildungen
• Fortschreibung und Sicherung von Cochingstandards

Interessierte Coaches sind in der Regionalgruppe herzlich willkommen! mehr »

Fachtagung "Coaching und Arbeit 4.0"

Interessante Aspekte für Berater

Mit einem beeindruckenden Einstiegsvortrag in die Welt von NewWork oder auch Arbeit 4.0 gelang es Christian und Martina Methe, ein mehrdimensionales Bild der enormen technischen Entwicklungskraft und den Herausforderungen für die in diesem Prozess als Gestalter und Betroffene gleichsam agierenden Menschen zu entwerfen. Die Frage nach dem "Disruptor des Coachings" stand im Raum und öffnete Türen für einen interaktiven und agilen Fachtagungsprozess. In sechs parallelen Workshops gelang das Gespräch über Agile Prozesse ebenso wie die Notwendigkeiten von Paradigmenwechseln in der Führungs-, Lern- und Unternehmenskultur. Der Markt der Möglichkeiten eröffnete Räume für Netzwerken und Fachaustausch.

New Work fordert von Führungspersonen neue Haltungen sowie Werte und damit von der ganzen Organisation eine veränderte kulturelle Grundausrichtung. Teilhabe, Mitgestaltung und Selbstorganisation setzen auch bei den Mitarbeitenden Mut und Bereitschaft voraus, Verantwortung für Prozesse und Entscheidungen zu übernehmen. Coaching kann dabei in vielen Bereichen eine unterstützend-begleitende und zur Entwicklung animierende Funktion übernehmen.

Ein besonderer Abschluss der Fachtagung gelang mit dem durch Stefan Nadenau und sein Team gestaltetes "Wrap Up" der Arbeitsergebnisse aller Workshops. In einer inspirierenden Plenumsrunde wurden Ergebnisse und Ideen aus den Workshops präsentiert, diskutiert und weiterentwickelt. Stefan Nadenau schlug vor, den so initiierten Prozess auch nach der Fachtagung weiter zu führen. Im Rahmen des Intranetforums laden wir ein, im Plenum veröffentlichte Ergebnisse der Fachtagung zu veröffentlichen und weiter zu diskutieren. mehr »

Mitgliederversammlung 2017 unseres Dachverbandes Deutsche Gesellschaft für Beratung e.V. (DGfB)

18. Nov. 2017 in Frankfurt am Main

Stimmberechtigte Verbände

In der Anlage zu diesem Artikel finden Sie eine aktuelle Liste der Verbände, die unter dem Dach der DGfB organisiert sind. Jeder Verband hat eine Stimme in der Mitgliederversammlung. Für einzelnen Verbände nahmen z. T. mehrere Verbandsmitglieder sowie Mitglieder des neu berufenen wissenschaftlichen Beirates an der Versammlung teil.


Diskussion und Beschlussfassung zum „Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen“ (DQR)

In der ersten Hälfte der Mitgliederversammlung (MV) 2017 der DGfB stand die Auseinandersetzung mit dem seit zwei Jahren auch in der Bundesrepublik Deutschland eingeführten „Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR)“ Dieses Thema war bereits im Mai auf einer Tagung der DGfB breit diskutiert worden. Wir hatten auf dieser Homepage bereits ausführlich darüber berichtet. Die Diskussion wurde auf der MV zum Teil wiederholt. Ich fasse hier die wesentlichen Punkte zusammen:

Hintergrund des DQR ist der „Europäische Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (EQR)“. Generelles Ziel ist, eine Vergleichbarkeit von Bildungsabschlüssen nicht nur in allen Staaten der EU zu erreichen, sondern auch die verschiedenen (hoch-)schulischen und beruflichen Ausbildungen sowie Weiterbildungen jedweder Art in Beziehung zu setzen und zu bewerten. Dabei ist zu bemerken, dass der deutsche Weg, qualifizierte Weiterbildungen außerhalb von Hochschulen anzubieten, in Europa einmalig ist und des besonderen Schutzes bedarf.
Da Deutschland bei der Umsetzung des EQR in nationales Recht hinterherhinkt, ist die nach aller geteilten Einschätzung, dass hier kurzfristiger Handlungsbedarf besteht, um auf die Formulierung nationaler Gesetzgebung Einfluss zu nehmen. Das müsste in Form einer Operationalisierung der für unsere Belange relevanten den DQR-Niveaus 5 bis 8 geschehen.

Zur Erläuterung der Vergleich unserer DGfC-Weiterbildungen mit den entsprechenden Hochschulniveaus:

• Niveaus 5 + 6: Eingangsniveaus Coaching-Weiterbildungen
• Niveau 6: Abschlussniveau Coach = Hochschul-Bachelor
• Niveau 7: Abschlussniveau Master-Coach = Hochschul-Master
• Niveau 8: Abschlussniveau Senior-Coach mit Lehrbefugnis = Hochschul-Promotion)

Die Tücke des Vorhabens liegt in der auch unter Bildungswissenschaftlern umstrittenen Operationalisierung der einzelnen Niveaus. Die Bemessung soll sich nicht wie bisher an Weiterbildungszeiten („Sitzscheine“) und auch nicht allein an abfragbarem Wissen orientieren, sondern handlungsrelevante Kompetenz und Performanz messen. Nur so ist der Vergleich der Ergebnisse verschiedener Aus- und Weiterbildungsgänge möglich.

Auch im Hochschulbereich ist dieses Vorhaben im Rahmen der Bologna-Regelungen bisher nicht gelungen. Hier werden auch weiterhin Studienzeiten und Wissen evaluiert. Das kritisieren Hochschullehrer seit langem.
Hinzu kommt, dass in den Hochschulen im Rahmen der Bologna-Regelungen externe, privat organisierte Zertifizierungsagenturen (TÜV, etc.) Prüfrichtlinien aufgestellt haben, die außer viel Bürokratie dem eigentlichen Ziel, Kompetenzentwicklung bei den Studierenden zu evaluieren, nichts Wesentliches beigetragen haben.

Vor diesem Hintergrund besteht jetzt Handlungsbedarf, geeignete Evaluations- und Zertifizierungsverfahren zu entwickeln, um nicht eine ähnliche Entwicklung wie unter „Bologna“ in den Hochschulen zu erleben. Außerdem besteht bei Kolleginnen und Kollegen, die im Jahr 2000 die Einführung des Psychotherapiegesetzes erlebt haben, die Sorge, dass sich bestimmte Fachgruppen wie seinerzeit die Diplom-Psychologen durchsetzen und die vielen anders qualifizierten depotenzieren und vom Beratungsmarkt verdrängen.

Es ist entschiedenen Position der DGfC im Konsens mit der DGfB, einen breiten Zugang zu Beratungs-/Coaching-Weiterbildungen zu erhalten und den bisher weitergebildeten Kolleginnen und Kollegen den Marktzugang offen zu halten.

Dass ein hoher Bedarf an international gültigen Weiterbildungszertifikaten sowie gesicherter und vergleichbarer Beratungs-/Coaching-Qualität bei Weiterbildungsteilnehmerinnen, Klienten und deren das Coaching finanzierenden Unternehmen besteht, ist allgemein bekannt.
Auch die Berufsverbände bekämen mit einer entsprechenden Operationalisierung des DQR ein Evaluationsverfahren an die Hand, mit dem die Qualität von Weiterbildungen und die Kompetenz von Kolleginnen und Kollegen aus nicht vom Verband zertifizierten Weiterbildungen beurteilt werden könnten.

Soweit der Hintergrund zum DQR allgemein. Schon im Mai 2017 hatte der Vorstand der DGfB vorgeschlagen, ein wissenschaftliches Projekt aufzulegen, welches die Entwicklung eines entsprechenden Evaluationsverfahren zur Kompetenzbeurteilung zu entwickeln.
Obwohl dieser Vorschlag schon im Mai kontrovers diskutiert worden war, wurde er der MV vom Vorstand in unveränderter Form zu Beschlussfassung vorgelegt. In breit angelegter Argumentation wurde dieser Vorschlag vom Vorstand als alternativlos dargestellt. Das erschien einigen Delegierten als befremdlich und wurde entsprechend kritisiert. Dabei wurden vor allem folgende Punkte kritisiert:

• Das wissenschaftlich-methodische Vorgehen des Projektes wurde nur in rudimentärer Form skizziert und entzieht sich daher einer fundierten fachlichen Diskussion. Es gibt keine konkreten Projektplan, keine Kriterien für die Beauftragung von wissenschaftlichen Instituten, keine Regelung für eine evt. Ausschreibung. Die Formulierung des Beschlussantrages zur MV ist sehr unscharf. Inhaltliches zum weiteren Vorgehen bleibt offen.

• Die Refinanzierung von veranschlagten 110.000,- € für die Entlohnung zu beteiligender Wissenschaftler soll von den Mitgliedsorganisationen aufgebracht werden. Da das den Mitgliedsorganisationen Satzungsgemäß nicht aufgezwungen werden kann und schon eine Reihe von Mitgliedsorganisationen geäußert haben, sich daran zu beteiligen, ist die Finanzierung des Vorhabens vollkommen offen.

• Der Zeithorizont des Projektes ist auf mindestens zwei Jahre terminiert. Wenn die von allen geteilte Einschätzung, schnell handeln zu müssen, zutrifft, erscheint dieser Zeitraum als zu lang.

• Es ist nicht geklärt, ob eine gesetzliche Regulierung von Beratung überhaupt möglich ist, da kein „höherwertiges Gut“ geschützt werden muss (z. B. die Volksgesundheit in der Heilkunde). Das allein würde eine derart weitreichende Einschränkung der verfassungs- und EU-rechtlich garantierten Berufsfreiheit legitimieren.

• Dieses Projekt wird für das Folgejahr als zentrale Aktivität des Verbandes dargestellt. Das erscheint vor dem Hintergrund vielfältiger berufspolitischer Themen als zu eng gefasst.

• Die DGfC hat daher versucht, einen Alternativantrag zu Abstimmung einzubringen. Dabei sollte die Arbeit an einem DQR-Evaluationsverfahren Anfang des neuen Jahres und bis zur nächsten MV im November 2018 terminiert durch eine Arbeitsgruppe in Angriff genommen werden, die aus dem breit verfügbaren wissenschaftlichen Kompetenzfundus der Mitgliedsorganisationen besetzt wird. Dieser Antrag wurde mit fragwürdiger vereinsrechtlicher Argumentation vom Vorstand nicht zur Abstimmung zugelassen. (Der Antrag hätte vor Vorlage der Tagesordnung der Versammlung vorliegen müssen. Der Antrag war aber eine Reaktion auf die Tagesordnung. Bei der Vorlage der Tagesordnung wurde keine Frist zum Ausschluss von Anträgen vorgegeben.)

Bei der Abstimmung wurde der Antrag von der Mehrheit der Delegierten angenommen, wobei einige große Verbände sich der Stimme enthalten haben. Die DGfC hat gegen den Antrag gestimmt.


Berichte aus den Arbeitsgruppen

Als Vorlagen zur MV haben fast alle AGs Berichte erstellt, wovon die wichtigsten in der Anlage beigefügt sind. In der Diskussion wurden folgende Aspekte angesprochen:

AG Coaching

Auf Grund der Beschäftigung des Vorstands mit dem Thema DQR hatte die AG Coaching, die unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden Hrn. Müssing steht, nicht getagt. Die Aktivität soll im kommenden Jahre wiederaufgenommen werden.
Es gab aber Vorstandskontakte in Richtung „Round Table Coaching“ (RTC). Mit Zustimmung der Delegierten wird der Vorstand dem RTC das Angebot machen, sich in Form einer „Sektion Coaching“ in die DGfB zu integrieren.

AG Öffentlichkeitsarbeit

Die AG hat sich mit dem Erscheinungsbild der DGfB beschäftigt. Es wurde eine Karte erstellt, die den Mitgliedsorganisationen mit Möglichkeit eines eigenen Stempeleindrucks zur Verfügung gestellt wird. (siehe DGfB-Imagekarte in der Anlage)
Ein Versuch, als Verband im Portal von test.de aufgenommen zu werden, ist nicht gelungen.

AG Lobbyarbeit

Die AG hat sich mit den Fragen beschäftigt, wie man auf Lobbylisten bei der Bundesregierung und der EU kommt. Es wurde ein entsprechender Antrag beim Deutschen Bundestag gestellt.

Es wurde von dem sehr interessanten Nebenbefund berichtet, dass bereits in der letzten Legislaturperiode eine Revision des Heilpraktikergesetzes in Bezug auf eingeschränkte Zulassungen zur Heilkunde im Bereich der Psychotherapie geplant ist. Wenn dieses Vorhaben im Zuge der Koalitionsverhandlungen auf die Tagesordnung kommen sollte, will die AG kurzfristig reagieren.

AG Gütesiegel

Es gibt bisher kein Gütesiegel in Bezug auf Beratungen in der Bundesrepublik. XING versucht entsprechendes („Top-Coach“), ist aber in Bezug auf intransparente Qualitätsstandards indiskutabel für die DGfB.
In der Schweiz versucht der Berufsverband BSO Qualität in Bezug auf Ausbildungsumfänge und fortgesetzte Qualitätsentwicklung zu definieren.

Ein Gütesiegel der DGfB sollte sich unbedingt am DQR orientieren. Wenn ein Gütesiegel eingeführt werden sollte, dann müsste es zentral und weitreichend etabliert werden. Es sollte sich auch an den auf www.label-onlnie.de formulierten Standards orientieren.


Wissenschaftlicher Beirat

Ein wissenschaftlicher Beirat hat sich im Laufe des Jahres konstituiert. Mitglieder sind

• Prof. Dr. Franz-Christian Schubert (Sprecher)
• Dr. Annett Kupfer
• Prof. Dr. Christiane Schiersmann
• Prof. Dr. Yvette Völschow
• Prof. Dr. Renate Zwicker-Pelzer

Er hat sich in seinen bisherigen Sitzungen mit dem Evaluationsverfahren zum DQR beschäftigt.

Das Theorie-Praxis-Verhältnis in der Beratung soll auf einer von der DGfB organisierten Tagung profiliert werden.


Finanzielle Entwicklung des Verbandes

Die finanzielle Entwicklung des Verbandes ist seit 2016 kontinuierlich negativ. Das betrifft auch den beschlossenen Haushalt 2018, der nur durch erhebliche Einsparungen vor allem im Bereich der an sich bewährten Vorstandsassistenz ein ausgeglichenes Ergebnis haben wird. Beitragserhöhungen sollen vermieden werden, da der Vorstand sonst Austritte befürchtet. mehr »

Neue Wege durch Kreative Beratung

Artikel in "Gruppe und Spiel" Ausgabe 1/2014

Ein Lesetipp von Dr. Thomas Reyer (Akademie Remscheid): Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Gruppe & Spiel (1/2014) widmet sich dem Titelthema "Neue Wege durch kreative Beratung". Für diesen Schwerpunkt lud mich Uli Baer zur Mitherausgabe ein. Die Ausgabe haben wir mit Unterstützung einiger Autorinnen und Autoren, die auch an der Akademie Remscheid als Gastreferenten eingebunden sind, realisiert: Sandra Anklam, Heike Haker, Ulf Klein, Peter Schröder und Mirjam Strunk.

Der Friedrich-Verlag schreibt:

Jeder kommt im Leben an den Punkt, wo er sich Hilfe oder Beratung wünscht. Doch welche Form des Coaching und welche Methode die jeweils richtige ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Das Heft bietet einen Überblick über die unterschiedlichen Beratungsmethoden und was sie leisten können. Einen wichtigen Bereich nimmt die Methode Spiel ein. Die Beiträge zeigen ganz praktisch die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten bei z. B. Entscheidungs- oder Konfliktsituationen.

Aus dem Inhalt:

Wegweiser durch den Beratungsdschungel
Tipps und Tricks für einen gelungenen Dialog und wie man Beratungsfallen umgeht
Spiele für verschiedene Beratungssituationen
Symbolhafte Tischinszenierungen, die in Entscheidungs- oder Konfliktsituationen helfen können
Das Heft enthält 16 Spielkarteikarten zum Schwerpunktthema sowie ein Spiel in der Heftmitte. mehr »

Bild des Monats Juni 2013

mit freundlicher Genehmigung von Boris Pohlen

Erfüllung

Einmal selber sehen ist schöner, als hundert Mal von anderen hören.

Konsequenzen von EQR / DQR für die nicht-universitäre Weiterbildung in Deutschland

Bericht vom DGfB-Mitgliedertreffen am 20. Mai 2017 in Darmstadt

Am 20. Mai fand in Darmstadt ein Mitgliedertreffen der DGfB statt, an dem Peter Recht die DGfC vertrat. Fast alle Mitgliedsverbände der DGfB waren vertreten. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch Beiträge von Bildungsforschern.

Zentrales Thema der ganztägigen Tagung war die Umsetzung des Europäischen / Deutschen Qualitätsrahmens für lebenslanges Lernen (EQR / DQR, www.dqr.de) im Rahmen von Weiterbildungen und Zertifikaten der angeschlossenen Verbände. Das international und national eingeführte Ordnungssystem für Bildungsabschlüsse gliedert beruflichen Qualifikationen in acht Qualifikationsniveaus. Dabei werden unterschiedliche Quellen für Qualifikation (Schule, Hochschule, berufliche Bildung, freie Weiterbildungen – wie die unserer Weiterbildner) vergleichbar.Die Verbände – also auch wir – hatten im Vorfeld die eigenen Positionen zum Thema und deren Umsetzung formuliert und eingebracht. Die kürzlich revidierte Fassung der Zertifizierungsordnung der DGfC berücksichtigt die Vorgaben von EQR / DQR bereits im Hinblick auf die Abstufung der Qualifikationen. Allerdings sind auch bei uns die Fragen der Überprüfbarkeit im Rahmen bzw. zum Abschluss der Weiterbildungen wie bei allen anderen noch vollständig offen.

Herr Prof. Dr. Weinhard, Vorstandsmitglied der DGfB und Bildungsforscher an der FH Darmstadt, fasste in seinem Vortrag den Stand der Entwicklungen zur Bewertung von Bildungsabschlüssen zusammen:
Bisher wurde im deutschen Bildungswesen überwiegend Wissen überprüft und zertifiziert. In anderen Bildungsbereichen erfolgte die Bewertung verfahrensorientiert. Es wurden absolvierte Unterrichtsstunden überprüft. Der neue Ansatz EQR / DQR ist dagegen Output-orientiert: es soll können, also Potential zertifiziert.

Der neue Ansatz wird weltweit von der OECD transportiert. Die Einschätzung ist, dass diese Entwicklung unumkehrbar sein wird und die Frage daher nicht ist ob, sondern wie wir sie umsetzen. Der EQR-Ansatz steht im Kontext der Entwicklungen von PISA (Schulen) und Bologna (Hochschulen), jetzt EQR (berufliche Bildung).

Neu ist hierbei vor allem, dass auch non- und informal erworbene Kompetenzen (aus beruflicher Weiterbildung wie Coach-Weiterbildung, aber auch aus persönlicher Berufs- und Lebenserfahrung) berücksichtigt werden sollen. Nach der europäischen Lissabon-Vereinbarung darf 50\\\\\\\% des Bildungsanteils aus non-formalen Bildungsaktivitäten stammen, wenn diese kompetenzorientiert nachgewiesen werden. Damit werden letztlich Abschlüsse, wie sie von der DGfC zertifiziert werden, im Wert am Arbeitsmarkt steigen.

Das soll und wird auch zu einer stärkeren Durchlässigkeit am Aus- und Weiterbildungsmarkt und damit auch zu mehr Kooperation zwischen den verschiedenen Bildungsträgern führen. Hier liegen gerade für die Weiterbildungsträger in unserem Verband große Entwicklungschancen.
Die resultierende Aufgabe für die Verbände der DGfB und die Bildungsforschung ist, geeignete Assessments zu entwickeln, die feststellen, wie die Fachkräfte (z. B. Coaches) wirken, und nicht, wie bisher z. B. in der Therapieforschung geschehen, wie bestimmte (Beratungs-)Verfahren wirken.
Für diese Aufgabe ist zunächst ein operationalisierbares Kompetenzverständnis notwendig, welches derzeit aber noch nicht hinreichend entwickelt ist.

In einem zweiten Vortrag stellte Frau Prof. Dr. Schiersmann, Bildungsforscherin der Uni Heidelberg, die wiederholt auch Studien zum Coaching vorgelegt hat, Ansätze zur Definition von Kompetenz vor.
Das Kompetenzverständnis im EQR / DQR-Ansatz ist Performanz orientiert. (Wie setze ich das Gelernte in Handeln um?) Bisher wurde die Diskussion eher kognitiv orientiert geführt. (Was muss ich vom Gelernten wissen?) Letzteres ist leicht zu prüfen. Der neue Ansatz erfordert dagegen die Identifikation von Handlungspotentialen, die in konkreten Situationen vom Coach aktiviert werden können.

Bisher sind drei Ansätze dazu von Bedeutung:

a) BEQU-Konzept des nfb Nationalen Forums Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung (www.forum-beratung.de)
Grundlage ist ein systemisches Beratungsverständnis, vor dessen Hintergrund Kompetenzindikatoren und Verhaltensanker identifiziert wurden. Das an sich interessante und gut evaluierte Konzept hat leider keinen Bezug zum EQR / DQR.

b) Erasmus-Netzwerk NICE (Europäische Entwicklungskooperation von Standards für Bildungs- und Berufsberatung unter Beteiligung von 42 Hochschulen, vgl. Schiersmann C., Maier-Gutheil, C. & Weber, P. (2016). Beratungsforschung im Kontext von Bildung, Beruf und Beschäftigung. In: Tippelt, R., Schmidt-Hertha, B. (Hrsg.) (2016). Handbuch der Bildungsforschung. Wiesbaden: VS)
Ausgangspunkt des Performanz-orientierten Konzeptes sind Berufsrollen. In einer Matrix wurden Beratungstypen und Beraterrollen in einer Matrix strukturiert. Es gibt einen Bezug zu den Niveaus des DQR.

c) ECVision (Europäisches Kompetenzprofil für Supervision und Coaching der ANSE – Europäischer Dachverband für Supervision,
http://www.dgsv.de/wp-content/uploads/2015/05/ecvision_kompetenzprofil.pdf)
Es wurde ein Glossar für Supervision / Coaching und ein entsprechendes Kompetenzprofil entwickelt. Das Modell wird als wenig Beraterspezifisch bewertet. Die Operationalisierungsmöglichkeit erscheint schwach. Problem war wohl, dass das Modell von Feldfremden Wissenschaftlern ausgearbeitet wurde.

Fazit:

Die Erfassung personenbezogener Kompetenz ist methodisch anspruchsvoll. Die bisherige Forschung hat gezeigt, dass Fremdbeobachtung durch Introspektion ergänzt werden muss, um zu sinnvollen Bewertungen zu kommen.
Bisher erprobte Operationalisierungen sind u. a. Selbst-/Fremdeinschätzungsbögen, Identifikation und Analyse von Text- und Videovignetten, Sitzungsbögen, Fremdbeobachtung simulierter / realer Beratung.
Ziel der anstehenden Entwicklungsarbeit ist vor dem Hintergrund des DQR, Anforderungsprofile bzw. -bündel zu identifizieren, die sich auf die konkrete Tätigkeit (hier: Coaching) und die entsprechenden DQR-Niveaus beziehen. Die generelle Entwicklung geht damit weg von (Beratungs-)Schulen und in zu Wirkfaktoren.

Bei der anstehenden Entwicklungsarbeit sollte unbedingt vermieden werden, dass sich die problematischen Erfahrungen bei der Umsetzung von PISA und vor allem Bologna an den Hochschulen wiederholen. Dort werden die Zertifizierungen heute von Hochschulfernen Zertifizierungsagenturen (z. B. TÜV) durchgeführt, was zu stark bürokratischen Vorgehensweisen führt. Daher sollten entsprechende Evaluationsverfahren unter aktiver Beteiligung der Praktiker, also der Berufsverbände, entwickelt werden: eine Aufgabe für die DGfB und ihrer Mitgliedsverbände.
In der anschließenden Diskussion entwickelte Prof. Dr. Weinhard in Abstimmung mit dem DGfB-Vorstand den Vorschlag, im Verband ein eigenes Forschungs- und Entwicklungsprojekt aufzulegen. Inhalte sollten sein:

1. Evaluation aller bekannten Kompetenzmodelle und der zugehörigen Erfassungsverfahren.
2. Erstellung einer kriteriengeleiteten Synopse dazu.
3. Synthese der Erkenntnisse zu einem DGfB-Kompetenzmodell.

Die Aufgabe sollten von Wissenschaftlern übernommen werden, die ihre Arbeit im Zick-Zack-Verfahren mit den DGfB-Verbänden abstimmen. Die Dauer kann mit 24 Monaten angesetzt werden. Die Kosten eines derartigen Projektes wurden mit 110.000,- € für Personal- und Sachkosten kalkuliert. Die Finanzierung sollte über die Verbände erfolgen (bei 21 Mitgliedern ca. 5.000,- € pro Verband).

Die anschließende Diskussion im Plenum zu diesem Vorschlag verlief dann sehr kontrovers. Zum einen wurde die Forderung von Prof. Weinhard, unbedingt externe Wissenschaftler zu beschäftigen, in Frage gestellt. Auch erschien die Zeitperspektive als zu langfristig, da davon ausgegangen werden muss, dass externe Zertifizierungsanbieter hier schnell ein eigenes Geschäftsmodell entwickeln und sich dem zuständigen Bundesministerium anbieten (wie bei Bologna geschehen). Die anwesenden Vertreterinnen des nfb (Nationalen Forums Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung) meinten, sie sähen Möglichkeiten, das Vorhaben in Kooperation mit ihnen zu einem Bruchteil der Kosten und in einem Bruchteil der Zeit erreichen zu können.

Geplant war eigentlich, ein Votum der Versammlung zur Abstimmung in der Mitgliederversammlung im Herbst vorzulegen. Das Votum kam auf Grund der kontroversen Diskussion nicht zustande.

Die Aufgabe an sich, ein für die Beratung geeignetes, kompetenzorientiertes Zertifizierungsverfahren zu entwickeln, bleibt bestehen.

09.06.2017
Peter Recht
p.recht@coaching-dgfc.de mehr »

Coaching mit System

Die Kunst nachhaltiger Beratung

Das Standardwerk systemischen Coachings von Heinrich Fallner und Michael Pohl liegt bereits in der vierten Auflage vor.

Gutes Coaching ist wirksam und fundiert. Gutes Coaching ist professionell und profiliert. Gutes Coaching ist persönlich. Das Buch von Michael Pohl und Heinrich Fallner ist in den letzten elf Jahren zum Standardwerk geworden und steht für einen nachhaltigen Coachingansatz. Es verbindet theoretische Grundlagen mit vielen anwendungsbezogenen Beispielen, zahlreichen methodischen Anregungen und einer gehörigen Portion Kreativität. Deshalb ist es hochaktuell und brauchbar für jede/n Coach mit Anspruch. mehr »

Bild des Monats Mai 2013

mit freundlicher Genehmigung von Boris Pohlen

Der Weg ist das Ziel....

Einige Gedanken zum Unterschied von Coaching und Supervision

Anja Mumm (DCV) und Peter Schröder (DGfC) reagieren auf die Feststellung der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv), die Frage nach dem Unterscheid von Coaching und Supervision sei "eine prinzipiell unentscheidbare Frage". mehr »

Bild des Monats April 2013

mit freundlicher Genehmigung vobn Sabine Jordan

Aktuelle Rezensionen zu Coachingthemen

Peter Schröder schreibt regelmäßig Beiträge für den Rezensionsdienst socialnet. Aktuelle Beiträge finden Sie hier:

Haas, Das Hellinger-Virus:
http://www.socialnet.de/rezensionen/10134.php
Hassler, Ausbildungssupervision und Lehrsupervision:
http://www.socialnet.de/rezensionen/11127.php
Simon, Einführung in die Systemtheorie des Konflikts:
http://www.socialnet.de/rezensionen/10411.php
Wegener, Coaching entwickeln:
http://www.socialnet.de/rezensionen/11562.php
Schiffner, Einladung zur systemischen Supervision:
http://www.socialnet.de/rezensionen/12136.php
Wehrle, die 100 besten Coachingübungen:
http://www.socialnet.de/rezensionen/9230.php
André Fischer: Zur lern- und bildungstheoretischen Verortung von Beratung als Beispiel humanistischer Pädagogik. Am Fall des Zeitphänomens Coaching.
http://www.socialnet.de/rezensionen/12384.php
Eva-Maria Graf, Yasmin Aksu, Sabine Rettinger, Ina Pick (Hrsg.): Beratung, Coaching, Supervision. Multidisziplinäre Perspektiven vernetzt.
http://www.socialnet.de/rezensionen/12819.php mehr »

Regionalgruppe Ruhrgebiet trifft sich

das nächste Mal am Dienstag, 24.04.2018, um 18.30 Uhr, im Kath. Centrum, Propsteihof 10 in den Räumen der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung. Einerseits steht ein Rückblick auf die Mitgliederversammlung und die Fachtagung an, andererseits wollen wir Themen und Methoden in den Austausch bringen.
Beim letzten Treffen im Januar haben Barbara Streit und Anja Stasik von ihnen entwickelte Fotokarten und weitere Arbeitsmaterialien vorgestellt. Diese konnten wir auch konkret auszuprobieren und uns über konkrete Einsatzmöglichkeiten austauschen. Nicht zu unterschätzen war der Spaßfaktor, denn alle Materialien luden zum kreativen Umgang ein.

Bild des Monats Dezember 2012

Mit freundlicher Genehmigung von Sabine Jordan

16 AbsolventInnen in Gießen

Abschuss der Weiterbildung zum Systemischen Coaching - Qualifizierung zum Coach nach den Standards der DGfC

Vom 22. Februar bis 24. Februar 2018 absolvierten 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich das Kolloquium zum Abschluss der 18-monatigen Weiterbildung „Systemisches Coaching - Qualifizierung zum Coach“ am Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH.
Die Weiterbildung ist nach den Standards der DGfC zertifiziert. Der verantwortliche Lehrcoach Markus Lotz sowie die Absolventinnen und Absolventen waren mit der Weiterbildung sehr zufrieden.
Start der Weiterbildung war am 15. September 2016 in den Seminarräumen des UKGM in Gießen. Im Rahmen von insgesamt sieben Modulen wurden Modelle und Methoden des systemischen Coaching diskutiert und in Handlungsproben umgesetzt und geübt. Dieses Wissen und Training wurde durch Übungsgruppen in den Zeiten zwischen den Modulen gefestigt und intensiviert. Das Abschlussmodul vom 22.02. bis 24.02.2018 beinhaltete dann das Kolloquium, wo jeder Teilnehmer sein Wissen und Können unter Beweis stellen konnte. Voraussetzung zur Zulassung war eine Abschlussarbeit zum Thema „Systemisches Coaching“, dessen Inhalt individuell mit dem Lehrcoach Markus Lotz abgesprochen wurde, da die TeilnehmerInnen nicht nur aus dem Berufsfeld des UKGM kamen, sondern auch aus pädagogisch-beratenden, dozierenden sowie führenden Tätigkeiten in der Region Mittelhessen. Die Begeisterung der Teilnehmer für die Weiterbildung zum „Systemischen Coach“ spiegelte sich zum Abschluss des Kolloquiums wieder, als noch einmal die gesamte Veranstaltung reflektiert und resümiert wurde. Eine neue Weiterbildung zum „Systemischen Coach“ beginnt im April 2018 am Bildungszentrum des UKGM, Standort Gießen, und ist bereits ausgebucht. mehr »

Anregender Workshop "Onlinecoaching" bei Regionalgruppe Rhein-Eifel am 8.12.2017

Virginie Puschmann regte zur Nutzung der vielfältigen Plattformen beim Onlinecoaching an!

Bei dem gut besuchten Workshop der Regionalgruppe "Rhein-Eifel" stellte Virginie Puschmann anschaulich die unterschiedlichen Formate dar, die beim Onlinecoaching eingesetzt werden können.
Dabei berichtete sie von aktuellen Forschungsergebnissen zum Thema und stellte den Teilnehmenden Formate, wie Virtual Reality, Aufstellungsarbeit, und multimediale Plattformen vor. In angeregter Runde wurde spontan die Anwendbarkeit auf die engene Coachingarbeit diskutiert und Fragen kompetent von der erfahrenen Referentin und Kollegin geklärt. So verließen die Teilnehmenden anschließend die Veranstaltung erfreut und mit neuen Ideen für die eigene Coachingpraxis. Auch der angenehme Rahmen in Mechernich trug zum Gelingen der Veranstaltung bei!

Der Workshop wird wegen der großen Nachfrage wiederholt. Bei Interesse bitte melden.

Für die Regionalgruppe Rhein-Eifel
Norbert Weishaupt mehr »

Bild des Monats November 2012

Mit freundlicher Genehmigung von Sabine Jordan

Bild des Monats September 2012

Mit freundlicher Genehmigung von Sabine Jordan

Erfolgreicher Kursabschluss in Dortmund

Neue Coaches im Ruhrgebiet

Am 19. November 2017 fand nach gut 20 Monaten die dritte berufsbegleitende Weiterbildung zum Coach nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Coaching e.V. (DGfC) in Trägerschaft der Volkshochschule Dortmund ihren erfolgreichen Abschluss. Der Kurs „Lösung & Ressource Coaching für beraterische und soziale Arbeitsfelder“ wurde geleitet von Gerhard Schrader (Mastercoach DGfC, Lehrcoach ISP) und Nina Wagener (Mastercoach DGfC).
Der Schwerpunkt der Weiterbildung lag darauf, vor dem Hintergrund des Konstruktivismus und der Lösungsfokussierung eine systemische Sichtweise und Haltung einzuüben. Im Mittelpunkt der letzten Kurseinheit stand vor allem das Abschlusskolloquium in Form einer Projektarbeit. Hier ließ sich sehr deutlich erkennen, in wie fern sich das Verständnis von Coaching im Verlauf der Weiterbildung bei den Teilnehmenden verändert hat.

Die Freude über den erfolgreichen Abschluss ist allen Beteiligten anzusehen: (auf dem Foto von links): Nina Wagener (Kursleitung), Ludger Rickert (Sprecher Regionalgruppe Ruhrgebiet), Monika Fiedler (Dortmund), Gerhard Schrader (Kursleitung), Andrea Müller (Selm), Nils Siebeneichner (Dortmund), Melanie Dahl (Bochum), Thomas Wagner-Synagowitz (Dortmund).

Der 4. Durchgang der Weiterbildung zum Coach in Trägerschaft der VHS Dortmund startet im Januar 2018. Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Flyer. mehr »

Bild des Monats Juni 2012

Mit freundlicher Genehmigung von Tobias Schumann

Tänzerin

Pastell auf Karton
Dr. Ulrich Schumann, Pirna

Bild des Monats Mai 2012

Mit freundlicher Genehmigung von Tobias Schumann

Dauerhafte Verbindung
Gesehen in Bamberg

Bild des Monats April 2012

mit freundlicher Genehmigung von Lothar Klein

Blumengeschäfte
verkaufen
kein Gänseblümchen

sie sind
wohl auch
unverkäuflich

genauso wie ich
Liebe
Zärtlichkeit
Freundschaft und Menschen
nicht kaufen kann

Quelle:
Andrea Schwarz, (*1955) christliche Schriftstellerin
in: Ich mag Gänseblümchen, 2. Auflage 2006, Verlag Herder

Neustart

Einen Neustart hat die Regionalgruppe Ruhrgebiet am 12.Juli gewagt. Sechs Personen waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam Perspektiven für ein kollegiales Arbeiten zu entwickeln. Die langjährige Sprecherin Verena Fernandes dos Santos stellte sich für diese Aufgabe nicht mehr zur Verfügung. Ihr galt der Dank, seit der Gründung 2010, diese Aufgabe übernommen zu haben. Als neue Sprecher wurden Ludger Rickert und als Stellvertreterin Barbara Knoppe gewählt, die als Ansprechpartner nunmehr das Forum mitorganisieren.

Aktuelles aus der Mitgliederversammlung stand im Fokus der gemeinsamen Überlegungen, wobei schwerpunktmäßig nochmals auf die neue Zertifizierungsordnung geschaut wurde. Um das gemeinsame Gespräch fortzuführen, wurde der 21.09. um 18.30 Uhr im Propsteihof 10, 44137 Dortmund verabredet. Der Inhalt des Regionaltreffens wird die Diskussion der neuen Ethikrichtlinie sowie die Rolle des Lehrcoaches im Rahmen der neuen Zertifizierungsordnung Weiterbildungen sein.

Grundsätzlich wurde vereinbart, die Regionaltreffen für den kollegialen Austausch, Fachgespräche, Austausch von Methoden und Materialien zu nutzen, sowie die Kompetenzen eines jeden einbringen zu können. Nicht zuletzt werden auch immer wieder verbandliche Interessen in den Vordergrund treten.

Ansprechpartner:
Ludger Rickert – ludgerrickert@t-online.de
Barbara Knoppe – bk@barbara-knoppe.de mehr »

Neue Zertifizierungsordnung

Im März wurde im Rahmen des Forum Coaching und auf der Mitgliederversammlung in Fulda die neue Zertifizierungsordnung verabschiedet. Eine Arbeitsgruppe arbeitet derzeit an der Durchführungs-verordnung dazu. Grundzüge der neuen Standards für die Qualifizierungsstufen „Coach“ und „Mastercoach/Seniorcoach“ sind der beiliegenden PDF zu entnehmen. AnsprechpartnerInnen im Vorstand sind Carola Wedekind-Pohl und Peter-Paul König. mehr »

Bild des Monats Februar 2012

Mit freundlicher Genehmigung von Uwe Quast

Masken in Venedig

Bild des Monats Januar 2012

mit freundlicher Genehmigung von Lothar Klein

Bild des Monats Dezember 2011

Mit freundlicher Genehmigung von Uwe Quast

Bild des Monats November 2011

Mit freundlicher Genehmigung von Uwe Quast

Beerenauslese

Coachingabschluss über den Dächern von Waiblingen

Feierlicher Abschluss der vierten Weiterbildung zum Coach bei der VHS Unteres Remstal am 26. März 2017

„Die Volkshochschulen sind ein guter Ort für eine solche Weiterbildung, in der es vor allem um die Förderung kommunikativer und sozialer Kompetenzen geht“, betonte die Leiterin der VHS Unteres Remstal, Dr. Stefanie Köhler, in einer kleinen Ansprache während der offiziellen Abschlussfeier, zu der auch viele der im Kurs mitwirkenden Lehrcoaches gekommen waren. So nutzt die VHS Unteres Remstal die Kompetenzen der neuen Coaches z.B. für die interne Kursleiterschulung und im Rahmen des Landesnetzwerks für Weiterbildungsberatung Baden-Württemberg.
Die Weiterbildung erfolgreich absolviert haben: Dr. Birgit Behrens, Lisa Brand, Mate Dosen, Angela Helf, Christina Heymann, Daniel Hörsch, Gabi Knieps, Andrea Riek, Katarina Scardigno, Heike Schmidt, Joachim Wagner und Ruth Wagner-Jung.
Wir gratulieren herzlich!
Die fünfte Weiterbildung zum Coach in Waiblingen startet im Oktober d.J. Informationen hierzu erhalten Sie über die VHS Unteres Remstal, Frau Christina Heymann, Tel. (07151) 9588022. mehr »

Bild des Monats Oktober 2011

Mit freundlicher Genehmigung von Uwe Quast

Die Wolkenharfe

Bild des Monats September 2011

Mit freundlicher Genehmigung von Lothar Klein

Stein auf Stein...

Bild des Monats Januar 2011

Mit freundlicher Genehmigung von Uwe Quast.

Gespannter Blick in die Zukunft

Bild des Monats August 2011

Mit freundlicher Genehmigung von Matthias Duda

Coach & Horses

Bild des Monats Juli 2011

Mit freundlicher Genehmigung von Sabine Jordan

Fehmarnflug

Bild des Monats Mai 2011

Mit freundlicher Genehmigung von Tobias Schumann

Frühlings Erwachen

Bild des Monats April 2011

Mit freundlicher Genehmigung von Uwe Quast.

Menschen unterwegs

Bild des Monats März 2011

Mit freundlicher Genehmigung von Uwe Quast

Zusammenkunft

SIEBEN gute Gründe für EINE Mitgliedschaft

Warum sich die Teilhabe an der DGfC lohnen kann...

Es ist eine gut erforschte Tatsache: Was am meisten wirkt im Coaching, ist die Beziehung. Es sind nicht die ausgefeilten Methoden, erst recht nicht trickreiche „Tools“ und auch nicht intelligente Ideen, die ein Coaching wirksam machen, sondern zu einem hohen Prozentsatz die Beziehung.

Wir wagen die These, dass es mit der eigenen Qualitätsentwicklung als Coach ähnlich ist: Was auf der Basis einer fundierten Qualifizierung am meisten wirkt, ist die Beziehung - also der Kontakt zu und der Austausch mit anderen Coaches - zentraler Wirkfaktor.

Wenn Kontakt und Austausch qualitätssteigernd wirken, liegt es nahe, sich mit Fachkollegen und –kolleginnen zuverlässig zu verbinden, zum Beispiel in einem Berufsverband wie der Deutschen Gesellschaft für Coaching e.V. Das hat, auch gegenüber anderen Formen kollegialen Austausches, eine ganze Reihe von Vorteilen:

EINS:
Die DGfC organisiert den kollegialen Austausch auf verschiedenen Ebenen. Die alljährlich stattfindende Mitgliederversammlung und anschließende Fachtagung bietet die Gelegenheit, Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet zu schließen und möglicherweise auch Kooperationen zu verabreden. Die Regionalgruppen ermöglichen die regionale Vernetzung, die gemeinsame Arbeit an aktuellen Fragestellungen oder auch die Verabredung gemeinsamer Projekte. Die Gremien und Projektgruppen entwickeln die Standards der DGfC weiter und sorgen so für steigende Qualität im Verband.

ZWEI:
DGfC-Mitglieder können die Fachtagungen zu einem deutlich vergünstigten Preis besuchen.
Die jährlich wechselnden Themenschwerpunkte greifen aktuelle Fragestellungen und Fachdiskussionen auf.
Die Kooperation mit Institutionen wie der FH Jena, dem FPI in Hückeswagen, der Akademie Remscheid und anderen, gibt Einblick in deren Arbeit und vermittelt neue Impulse für die eigene Coachingpraxis.

DREI
Den aufeinander aufbauenden Qualifikationsstufen „Coach“, „Mastercoach“ und „Seniorcoach“ nach den Richtlinien der DGfC liegen Standards zugrunde, deren Qualitätsanspruch auch für Auftraggeber nachvollziehbar ist. Das Label „DGfC“ steht für solide Ausbildung und hohe Professionalität.

VIER
Mitglieder haben die Möglichkeit, auf der DGfC-
Homepage kostenlos ihr Profil zu veröffentlichen und so in einem professionellen Kontext ihre Leistungen anzubieten und für sich zu werben. Auf der Homepage sind außerdem aktuelle Informationen aus dem Coaching-Sektor zu finden.


FÜNF
Die DGfC entwickelt ein Mentoringprogramm, in dem erfahrene Coaches Kolleginnen und Kollegen zu Beginn ihrer Tätigkeit hilfreich begleiten und unterstützen. Die Liste von Mentorinnen und Mentoren, die für dieses Angebot zur Verfügung stehen, ist auf der Homepage der DGfC zu finden.

SECHS
Die DGfC veröffentlicht regelmäßig Fortbildungsangebote ihrer Mitglieder wie z.B. Coaching-Updates und informiert darüber hinaus über Fortbildungsangebote weiterer Institute, die DGfC-Mitgliedern besondere Konditionen einräumen.
So können Mitglieder beispielsweise zu einem vergünstigten Preis an dem internationalen Kongress „Coaching meets research“ in Olten teilnehmen.

SIEBEN
Die Deutsche Gesellschaft für Coaching e.V. versteht sich als berufsständische Vertretung, die in der Öffentlichkeit für ein professionelles Verständnis von Coaching eintritt und die Entwicklung einer eigenständigen Profession „Coach“ vorantreibt. Zu diesem Zweck hat sie sich mit anderen Coachingverbänden zum „Roundtable der Coachingverbände“ organisiert, der sich zweimal pro Jahr auch mit internationalen Partnern trifft. Darüber hinaus ist die DGfC Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB), dem Dachverband der deutschen Beratungsverbände, der seinerseits für Qualitätsstandards sorgt und die Beratungsszene auch politisch vertritt.

Das sind sieben gute Gründe, Mitglied der DGfC zu sein. Vermutlich gibt es noch einige mehr. Die werden Sie um so leichter entdecken, je mehr sie ihre Mitgliedschaft mit eigener Aktivität anreichern.

Denn: Was wirkt, ist der kollegiale Austausch! mehr »